Hundekrankenversicherung Französische Bulldogge

Hundekrankenversicherung für die Französische Bulldogge: Rassespezifischer Schutz im Detail

11.06.26

12

Minuten

Katrin Straub

Katrin Straub ist CEO von nextsure und verantwortet die digitale Versicherungsplattform.

Eine Hundekrankenversicherung für die Französische Bulldogge ist aufgrund rassespezifischer Atemwegserkrankungen wirtschaftlich äußerst sinnvoll. Operationen am Gaumensegel oder den Nasenlöchern kosten schnell über 2.000 Euro. Ein leistungsstarker Tarif übernimmt diese Kosten bis zum vierfachen GOT-Satz. Wichtig ist eine kurze Wartezeit für erbliche Fehlentwicklungen und der Verzicht auf das Kündigungsrecht im Leistungsfall.

Das Thema kurz und kompakt

Brachyzephale Atemwegserkrankungen (BOAS) verursachen bei Französischen Bulldoggen hohe Operationskosten von oft über 2.100 Euro.

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) erlaubt Abrechnungen bis zum vierfachen Satz im Notdienst.

Spezialisierte Tarife bieten kurze Wartezeiten von nur sechs Monaten für rassespezifische Fehlentwicklungen.

Rassespezifische Risiken und das Brachyzephale Syndrom

Anatomische Besonderheiten der Rasse

Rassespezifische Risiken prägen die Gesundheitskosten der Französischen Bulldogge maßgeblich und erfordern eine präzise Absicherung. Beim brachyzephalen Syndrom (BOAS) ist der Gesichtsschädel stark verkürzt, während das Weichgewebe im Inneren unverändert groß bleibt [3]. Diese anatomische Diskrepanz führt zu massiven Atemproblemen. Die Hunde leiden unter verengten Nasenlöchern und einem zu langen Gaumensegel. Das beeinträchtigt die Lebensqualität enorm. Eine frühzeitige Diagnose ist daher unerlässlich. Tierärzte raten oft zu chirurgischen Eingriffen. Diese Operationen befreien die Atemwege effektiv. Die Kosten für solche Spezialbehandlungen summieren sich schnell. Eine leistungsstarke Hundekrankenversicherung fängt diese finanziellen Spitzen zuverlässig ab. allgemeine Tierkrankenversicherung Das Weichgewebe blockiert den Luftstrom. Die Folge sind chronischer Sauerstoffmangel und eine gefährliche Überhitzung im Sommer. Das nextsure-Team analysiert diese Risikofaktoren systematisch. Ein gezielter Risiko-Layer ist hier zwingend erforderlich.

Chirurgische Interventionen bei BOAS

Die chirurgische Therapie umfasst in der Regel eine Gaumensegel-OP und eine Erweiterung der Nasenlöcher, um die Atemwege freizulegen [3]. Diese Eingriffe erfordern spezialisierte Chirurgen und eine aufwendige Narkoseüberwachung. Die Narkose birgt bei kurznasigen Rassen ein erhöhtes Risiko. Moderne Kliniken nutzen daher schonende Inhalationsnarkosen. Das erhöht die Sicherheit des Tieres. Gleichzeitig steigen dadurch die Behandlungskosten signifikant an. Eine Operation wegen Brachyzephalie kann bei einer Französischen Bulldogge schnell über 2.100 Euro kosten [4]. Ohne passenden Versicherungsschutz tragen Halter diese Summe komplett selbst. Ein rechtzeitiger Vertragsabschluss ist daher strategisch klug. Die Uelzener Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft a.G. Deutschland deckt solche operationsvorbereitenden Untersuchungen ab. Das reduziert das finanzielle Risiko. Die Nachsorge ist ebenfalls ein teurer Faktor.

Weitere typische Krankheitsbilder

Neben den Atemwegen neigen Französische Bulldoggen zu orthopädischen Problemen und Allergien. Bandscheibenvorfälle und Keilwirbel-Operationen gehören ebenfalls zu den häufigen und teuren Eingriffen bei dieser Rasse [4]. Die Wirbelsäule ist durch die Zucht oft deformiert. Neurologische Ausfälle erfordern dann sofortiges Handeln. Ein MRT zur Diagnostik kostet allein oft 800 Euro. Hinzu kommen die eigentlichen Operationskosten und die anschließende Physiotherapie. Diese Summen verdeutlichen die Notwendigkeit einer soliden Absicherung. Das nextsure-Team um Lead-Analystin Sarah Müller kuratiert gezielt Tarife, die exakt diese rassespezifischen Risiken ohne versteckte Sublimits abdecken. Das schafft Transparenz für den Hundehalter. Ein solider OP-Schutz ist unverzichtbar. Die Kosten eskalieren sonst schnell.

Häufige Diagnosen bei der Französischen Bulldogge

  • Brachyzephales Syndrom (BOAS) mit Atemnot

  • Verlängertes Gaumensegel und verengte Nasenlöcher

  • Keilwirbel und Bandscheibenvorfälle

  • Allergien und chronische Hautentzündungen

  • Augenerkrankungen wie das Kirschauge (Cherry Eye)

Diese Diagnosen erfordern oft kostenintensive Spezialbehandlungen.

Operationskosten und die Gebührenordnung für Tierärzte

Struktur der tierärztlichen Abrechnung

Operationskosten variieren stark durch die verbindliche Gebührenordnung für Tierärzte in Deutschland. Tierärzte in Deutschland berechnen ihre Leistungen verpflichtend nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) [2]. Diese Verordnung erzwingt eine transparente Abrechnung medizinischer Leistungen. Die GOT schreibt keine Festpreise vor, sondern bietet einen Gebührenrahmen vom einfachen bis zum dreifachen Satz [2]. Im Notdienst kann sogar der vierfache Satz berechnet werden. Das treibt die Kosten in die Höhe. Ein Notfall am Wochenende wird dadurch extrem teuer. Halter müssen diese Struktur bei der Tarifwahl zwingend berücksichtigen. Die Abrechnung erfolgt streng nach Katalog. Abweichungen nach unten sind gesetzlich verboten.

Auswirkungen der GOT-Novelle

Die letzte umfassende Novellierung der GOT hat die Basispreise für tierärztliche Leistungen deutlich angehoben. Eine einfache Untersuchung kostet nun wesentlich mehr als noch vor einigen Jahren. Spezialisierte bildgebende Verfahren wie CT oder MRT schlagen massiv zu Buche. Für eine Französische Bulldogge mit Atemnot ist ein CT vor der Operation oft unumgänglich. Die Kliniken rechnen bei solchen Spezialleistungen standardmäßig den dreifachen Satz ab. Das ist völlig legitim. Eine gute Versicherung muss diese Sätze zwingend erstatten. Tarife, die nur den einfachen Satz abdecken, hinterlassen eine massive Deckungslücke beim Versicherungsnehmer. Diese Lücke bedroht die Liquidität. Ein Premium-Tarif schließt dieses Risiko aus.

Kostenerstattung in der Praxis

Die praktische Kostenerstattung hängt direkt vom gewählten Tarif und dessen GOT-Faktor ab. Der Basis-Tarif von Cleos Welt deckt OP-Kosten bis zu 3.000 Euro pro Jahr ab und erstattet bis zum 3-fachen GOT-Satz [5]. Für einfache Eingriffe reicht das oft aus. Bei komplexen Operationen in einer Tierklinik stoßen Halter damit jedoch an Grenzen. Die Tarife 'Rundum' und 'Rundum Plus' von Cleos Welt erstatten Tierarztgebühren bis zum 4-fachen GOT-Satz [5]. Diese Differenz ist entscheidend. Nur so sind Notfälle am Wochenende oder in der Nacht vollständig finanziell abgesichert. Wer die Kosten und Leistungen einer Krankenversicherung für Hunde vergleicht, muss diesen Aspekt priorisieren. Der vierfache Satz ist ein hartes Auswahlkriterium. Kompromisse sind hier fehl am Platz.

Beispielhafte Operationskosten nach GOT-Sätzen

Eingriff

1-facher Satz (ca.)

3-facher Satz (ca.)

4-facher Satz (Notdienst)

Gaumensegel kürzen

400 EUR

1.200 EUR

1.600 EUR

Bandscheiben-OP

800 EUR

2.400 EUR

3.200 EUR

MRT Diagnostik

300 EUR

900 EUR

1.200 EUR

Kosten variieren je nach Klinik und Aufwand. Zuzüglich Narkose und Medikamente.

Leistungsumfang der Hundekrankenversicherung für Bulldoggen

OP-Versicherung vs. Vollschutz

Der Leistungsumfang einer passenden Hundekrankenversicherung definiert die finanzielle Sicherheit des Halters. Der Markt unterscheidet strikt zwischen einer reinen OP-Versicherung und einer Krankenvollversicherung. Die OP-Versicherung greift ausschließlich bei chirurgischen Eingriffen unter Narkose. Sie deckt die Voruntersuchung, die Operation selbst und die unmittelbare Nachsorge ab. Das minimiert das finanzielle Risiko. Eine Vollversicherung leistet zusätzlich bei ambulanten Heilbehandlungen. Dazu zählen Medikamente, Impfungen oder die Behandlung von Allergien. Für eine Französische Bulldogge ist der Vollschutz oft die bessere Wahl. Die Rasse benötigt häufig regelmäßige tierärztliche Betreuung abseits des OP-Tisches. Die Uelzener Versicherung definiert Leistungsfälle sehr präzise. Veterinärmedizinisch notwendige Heilbehandlungen sind der Kern.

Diagnostik und bildgebende Verfahren

Ein zentraler Baustein des Leistungsumfangs ist die Übernahme moderner Diagnostik. Ohne präzise Bilder kann kein Chirurg eine erfolgreiche BOAS-Operation planen. Der Tarif muss die Kosten für Röntgen, Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zwingend abdecken. Einige Basis-Tarife schließen teure MRT-Untersuchungen explizit aus. Das ist ein fataler Fehler. Gerade bei neurologischen Ausfällen der Bulldogge ist das MRT unverzichtbar. Hochwertige Tarife erstatten diese Kosten anstandslos. Das nextsure-Analyseteam prüft die Versicherungsbedingungen präzise auf solche versteckten Ausschlüsse. So erhalten Kunden nur Tarife mit echtem Mehrwert und umfassender Diagnostik-Deckung. Laboruntersuchungen gehören ebenfalls zum Standard. Blutbilder sind vor jeder Narkose Pflicht.

Nachsorge und Physiotherapie

Die postoperative Nachsorge entscheidet maßgeblich über den langfristigen Heilungserfolg des Hundes. Nach einer Bandscheiben-OP erfordert die Muskulatur der Bulldogge einen schonenden Wiederaufbau. Physiotherapie und Unterwasserlaufband sind hierbei die Mittel der Wahl. Gute Versicherungen übernehmen die Kosten für diese Behandlungen für einen definierten Zeitraum nach der Operation. Meist sind dies 15 bis 30 Tage. Allgemeine Tierkrankenversicherungen deckeln diese Leistungen oft auf ein bestimmtes Budget. Halter sollten die Police auf diese Limits prüfen. Eine unbegrenzte Deckungssumme für Heilbehandlungen bietet hier den besten Schutz vor unerwarteten Zuzahlungen. Die Rehabilitation ist ein kritischer Prozess. Jeder Tag zählt für die Genesung.

Wartezeiten und der Umgang mit Vorerkrankungen

Allgemeine und besondere Wartezeiten

Wartezeiten spielen bei der Absicherung von Rassehunden eine absolut zentrale Rolle. Nach Vertragsabschluss gilt in der Regel eine allgemeine Wartezeit von 30 Tagen für Krankheiten. Unfälle sind meist sofort oder nach wenigen Tagen abgedeckt. Für bestimmte, oft rassespezifische Erkrankungen definieren Versicherer jedoch besondere Wartezeiten. Diese können bis zu 18 Monate betragen. Das ist ein Risiko. Die Wartezeit für rassespezifische Erkrankungen und Fehlentwicklungen beträgt bei Cleos Welt lediglich 6 Monate [1]. Diese kurze Frist ist für Besitzer einer Französischen Bulldogge ein massiver Vorteil. Sie ermöglicht eine zeitnahe Behandlung angeborener Atemwegsprobleme. Ein schneller Schutz ist hier essenziell. Längere Fristen gefährden das Tierwohl.

Definition von Vorerkrankungen

Der Umgang mit Vorerkrankungen ist ein kritischer Punkt bei der Antragsprüfung. Bereits vor Vertragsabschluss bekannte, begonnene oder tierärztlich angeratene Behandlungen sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Das ist branchenüblicher Standard. Wenn die Bulldogge bereits beim Tierarzt wegen Atemnot vorstellig wurde, ist die BOAS-OP nicht mehr versicherbar. Der Umgang mit Vorerkrankungen bei Tierversicherungen erfordert daher absolute Ehrlichkeit bei den Gesundheitsfragen. Verschweigt der Halter Symptome, riskiert er den kompletten Versicherungsschutz. Die Versicherer fordern im Leistungsfall oft die Patientenakte des Tierarztes an. Ein früher Vertragsabschluss im Welpenalter verhindert diese Problematik vollständig und sichert den vollen Deckungsumfang. Transparenz ist die oberste Pflicht. Falschangaben führen zur sofortigen Kündigung.

Umgang mit chronischen Leiden

Chronische Leiden entwickeln sich oft schleichend und erfordern lebenslange medikamentöse Einstellungen. Allergien sind bei der Französischen Bulldogge ein klassisches Beispiel. Tritt die Allergie nach Ablauf der Wartezeit auf, übernimmt die Vollversicherung die laufenden Kosten für Medikamente wie Cytopoint oder Apoquel. Diese Präparate kosten monatlich schnell über 100 Euro. Ein Tarif mit unbegrenzter Jahresleistung ist hier Gold wert. Der Rundum Plus Schutz von Cleos Welt bietet eine unbegrenzte Deckungssumme für Heilbehandlungen und Operationen [1]. Das schützt den Geldbeutel. Solche Premium-Tarife sichern die optimale medizinische Versorgung des Hundes bis ins hohe Alter. Die laufenden Kosten sind enorm. Ein starker Partner federt dies ab.

Tarifvergleich und Deckungssummen im Detail

Strukturierung der Tariflinien

Ein präziser Tarifvergleich offenbart die qualitativen Unterschiede der Deckungssummen am Markt. Anbieter strukturieren ihre Produkte meist in Basis-, Komfort- und Premium-Linien. Der Basis-Schutz deckt oft nur Operationen bis zu einem festen Limit von beispielsweise 3.000 Euro. Für eine gesunde Mischlingsrasse mag das genügen. Für eine Französische Bulldogge ist dieses Limit zu niedrig. Eine einzige komplizierte Wirbelsäulen-OP sprengt dieses Budget sofort. Premium-Tarife verzichten auf solche Jahreslimits. Sie bieten unbegrenzten Schutz. Die leistungsstarke Hundekrankenversicherung zeichnet sich genau durch dieses Fehlen von Sublimits aus. Das gibt dem Halter maximale finanzielle Planungssicherheit. Ein harter Deckungs-Cutoff ist gefährlich. Unbegrenzte Summen sind das Ziel.

Selbstbeteiligung als Steuerungsinstrument

Die Selbstbeteiligung ist ein effektives Instrument, um die monatliche Versicherungsprämie zu senken. Halter können oft zwischen Tarifen ohne Selbstbeteiligung oder mit einem festen Eigenanteil von 10 bis 20 Prozent wählen. Ein Tarif mit 20 Prozent Selbstbeteiligung ist monatlich deutlich günstiger. Im Schadenfall von 2.000 Euro muss der Halter dann jedoch 400 Euro selbst tragen. Das muss einkalkuliert werden. Für einkommensstarke Haushalte ist dieses Modell attraktiv. Wer hingegen unvorhergesehene Ausgaben komplett vermeiden will, wählt einen Tarif ohne Eigenanteil. nextsure bietet hier transparente Vergleichsrechner, um die individuelle Belastung exakt zu simulieren. Die Mathematik dahinter ist simpel. Jeder Halter muss sein Risiko abwägen.

Zusatzbausteine und Vorsorgeleistungen

Hochwertige Tarife integrieren oft Budgets für präventive Maßnahmen und Vorsorge. Dazu gehören Impfungen, Wurmkuren, Zeckenmittel oder Zahnsteinentfernungen. Diese Leistungen sind nicht an einen konkreten Krankheitsfall gebunden. Ein jährliches Vorsorgebudget von 100 Euro reduziert die effektiven Kosten der Versicherung. Einige Premium-Tarife bezuschussen zudem die Kastration ohne medizinische Indikation. Diese Bausteine werten den Vertrag auf. Ähnlich wie eine Krankenversicherung für Katzen bieten auch Hundetarife solche Pauschalen an. Der Fokus sollte bei der Bulldogge jedoch immer auf der Absicherung der hohen Operationsrisiken liegen, nicht auf kleinen Vorsorgebudgets. Prävention ist wichtig, aber zweitrangig. Der OP-Schutz bleibt das Kernprodukt.

Kriterien für den optimalen Bulldoggen-Tarif

  1. Erstattung bis zum 4-fachen GOT-Satz für Notfälle

  2. Keine Jahreshochstgrenze (unbegrenzte Deckungssumme)

  3. Kurze Wartezeit (max. 6 Monate) für rassespezifische Krankheiten

  4. Einschluss von MRT- und CT-Diagnostik

  5. Kündigungsverzicht des Versicherers im Leistungsfall

Diese Kriterien bilden das Fundament einer sicheren Absicherung.

Auslandsschutz und vertragliche Kündigungsrechte

Veterinärmedizinische Versorgung auf Reisen

Der Auslandsschutz sichert die veterinärmedizinische Versorgung auf internationalen Reisen zuverlässig ab. Wer mit seiner Französischen Bulldogge in den Urlaub fährt, benötigt weltweiten oder zumindest europaweiten Schutz. Die Versicherungsbedingungen definieren die Dauer dieses Schutzes klar. Im Ausland besteht für den Hund oft für 12 Monate ununterbrochener Versicherungsschutz. Das ist großzügig. Tierarztkosten im europäischen Ausland können die deutschen Sätze teilweise übersteigen. Die Versicherung rechnet die eingereichten Rechnungen dann in Euro um und erstattet sie vertragsgemäß. Ein Rücktransport des kranken Tieres nach Deutschland ist in Premium-Tarifen oft ebenfalls inkludiert. Reisen mit Hund erfordert Planung. Ein solider Auslandsschutz beruhigt die Nerven.

Das ordentliche Kündigungsrecht

Das ordentliche Kündigungsrecht ist ein zweischneidiges Schwert in der Tierkrankenversicherung. Grundsätzlich können beide Vertragsparteien den Vertrag nach einem regulierten Schadenfall kündigen. Das ist gesetzlich verankert. Für den Halter eines chronisch kranken Hundes ist eine Kündigung durch den Versicherer katastrophal. Er findet danach keinen neuen Anbieter mehr, der die Vorerkrankungen abdeckt. Cleos Welt verzichtet nach sechs Monaten Vertragslaufzeit auf das ordentliche Kündigungsrecht im Schadenfall [1]. Das ist ein massiver Qualitätsbeweis. Dieser Verzicht garantiert, dass die Bulldogge ihr Leben lang versichert bleibt, egal wie teuer die Behandlungen werden. Ein solcher Verzicht ist extrem wertvoll. Er schützt vor dem plötzlichen Ruin.

Vertragslaufzeiten und Flexibilität

Die Flexibilität der Vertragslaufzeiten erlaubt es Haltern, auf veränderte Lebensumstände zu reagieren. Die meisten Verträge haben eine initiale Laufzeit von einem Jahr und verlängern sich danach automatisch. Nach Ablauf des ersten Jahres können Kunden den Vertrag oft täglich oder monatlich kündigen. Bei der Uelzener Versicherung kann der Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Verstirbt der Hund oder wird er abgegeben, erlischt das versicherte Risiko. Der Vertrag endet dann sofort ohne Einhaltung von Fristen. Zuviel gezahlte Beiträge werden anteilig erstattet. Diese kundenfreundlichen Regelungen sind heute Branchenstandard. Sie bieten dem Versicherungsnehmer die nötige Flexibilität, ohne ihn langfristig in starre Knebelverträge zu zwingen. Flexibilität ist ein starkes Verkaufsargument.

Kosten-Nutzen-Analyse und Vertragsoptimierung

Kosten-Nutzen-Analyse und Vertragsoptimierung

Wirtschaftlichkeit der Prämien

Eine fundierte Kosten-Nutzen-Analyse validiert die Investition in den Versicherungsschutz objektiv. Die monatlichen Prämien für eine Französische Bulldogge sind aufgrund der Risikoeinstufung höher als bei einem gesunden Mischling. Ein Vollschutz kostet oft zwischen 60 und 100 Euro im Monat. Auf ein Hundeleben von 10 Jahren gerechnet, summieren sich die Beiträge auf rund 10.000 Euro. Dem gegenüber stehen potenzielle Operationskosten. Eine einzige BOAS-OP mit Komplikationen und MRT kostet schnell 4.000 Euro. Kommt ein Bandscheibenvorfall hinzu, ist die Gewinnschwelle der Versicherung schnell erreicht. Das Risiko eines finanziellen Totalschadens wird effektiv ausgelagert. Die Rechnung geht meistens auf. Rassehunde sind ein teures Hobby.

Der richtige Zeitpunkt für den Abschluss

Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses diktiert die Konditionen und den Ausschluss von Vorerkrankungen. Der optimale Zeitpunkt ist das Welpenalter, direkt nach dem Einzug des Hundes. In diesem Alter ist die Bulldogge in der Regel noch frei von dokumentierten Vorerkrankungen. Die Gesundheitsfragen können sauber mit 'Nein' beantwortet werden. Zudem bieten viele Versicherer Rabatte für junge Hunde an. Wartet der Halter, bis die ersten Atemgeräusche auftreten, ist es zu spät. Die Versicherung schließt die Behandlung der Atemwege dann dauerhaft aus. Prokrastination kostet in diesem Fall bares Geld und gefährdet die Gesundheit des Tieres. Schnelles Handeln ist hier zwingend geboten. Jeder Tag Wartezeit erhöht das Risiko.

Beratung durch unabhängige Experten

Die Komplexität der Versicherungsbedingungen erfordert oft die Expertise unabhängiger Makler. Die feinen Unterschiede bei Wartezeiten, GOT-Sätzen und Kündigungsverzicht sind für Laien schwer zu durchschauen. nextsure agiert als digitaler Makler nach Paragraph 34d der Gewerbeordnung. Das Team filtert den Markt nach strengen Qualitätskriterien. Kunden erhalten keine unübersichtlichen Tariflisten, sondern handverlesene Empfehlungen. Das spart Zeit. Die Experten prüfen, ob der Tarif wirklich zur Französischen Bulldogge passt. Durch diesen kuratierten Ansatz wird sichergestellt, dass im Ernstfall die Leistung fließt und der Halter sich voll auf die Genesung seines Hundes konzentrieren kann. Die Beratung ist völlig kostenfrei. Der Makler arbeitet für den Kunden.

FAQ

Ist eine Hundekrankenversicherung für die Französische Bulldogge problemlos abschließbar?

Ja, der Abschluss einer Hundekrankenversicherung für eine Französische Bulldogge ist problemlos möglich, sofern der Hund bei Antragstellung gesund ist. Viele Versicherer stufen die Rasse jedoch in eine höhere Risikoklasse ein, was sich in der monatlichen Prämie widerspiegelt. Das Timing ist entscheidend. Wichtig ist, den Vertrag im Welpenalter abzuschließen, bevor erste rassespezifische Symptome tierärztlich dokumentiert werden.

Werden brachycephale Beschwerden wie eine Gaumensegel- oder Nasen-OP übernommen?

Leistungsstarke Tarife übernehmen die Kosten für Operationen am Gaumensegel oder den Nasenlöchern (BOAS-OP). Voraussetzung ist, dass die Erkrankung bei Vertragsabschluss noch nicht bekannt war und die spezifische Wartezeit für erbliche Fehlentwicklungen abgelaufen ist. Die Tarifwahl ist entscheidend. Billigtarife schließen rassespezifische Operationen oft explizit aus, weshalb ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen unerlässlich ist.

Gilt die typische Kurznasen-Problematik als Vorerkrankung?

Die Kurznasigkeit an sich ist ein anatomisches Merkmal und keine Vorerkrankung. Wenn der Hund jedoch bereits wegen Atemnot, Schnarchen oder Leistungsschwäche beim Tierarzt vorstellig wurde und eine Behandlung angeraten ist, gilt dies als Vorerkrankung. Diese spezifische Diagnose ist dann vom zukünftigen Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Was kostet eine Hundekrankenversicherung für eine Bulldogge?

Die Kosten variieren je nach Leistungsumfang, Alter des Hundes und gewählter Selbstbeteiligung. Ein reiner OP-Schutz ist ab etwa 25 bis 40 Euro monatlich erhältlich. Eine umfassende Krankenvollversicherung, die auch ambulante Behandlungen und Medikamente abdeckt, kostet für eine Französische Bulldogge in der Regel zwischen 60 und 110 Euro im Monat.

Gibt es eine Wartezeit vor der ersten OP?

Ja, fast alle Versicherer haben Wartezeiten. Die allgemeine Wartezeit für Krankheiten beträgt meist 30 Tage. Für rassespezifische Erkrankungen und angeborene Fehlentwicklungen (wie das brachyzephale Syndrom) gelten oft besondere Wartezeiten von 6 bis 18 Monaten. Unfälle sind hingegen meist sofort oder nach wenigen Tagen versichert.

Zahlt die Versicherung auch Behandlungen im Notdienst?

Gute Tarife erstatten die Kosten auch im tierärztlichen Notdienst. Da Tierärzte im Notfall bis zum vierfachen GOT-Satz abrechnen dürfen, muss der gewählte Tarif diesen erhöhten Gebührensatz zwingend abdecken. Tarife, die nur den einfachen oder zweifachen Satz erstatten, führen im Notdienst zu hohen Eigenbeteiligungen für den Hundehalter.

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