Zahnzusatzversicherung Implantat 100 Prozent

Zahnzusatzversicherung Implantat 100 Prozent: Der Weg zur Vollfinanzierung

18.06.26

12

Minuten

Katrin Straub

Katrin Straub ist CEO von nextsure und verantwortet die digitale Versicherungsplattform.

Eine Zahnzusatzversicherung für ein Implantat mit 100 Prozent Erstattung übernimmt die gesamten Kosten für den chirurgischen Eingriff und den Zahnersatz. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur einen festen Zuschuss. Premium-Tarife decken die verbleibende Differenz vollständig ab. In den ersten 48 Monaten greift meist eine Erstattungsgrenze. Diese sogenannte Zahnstaffel limitiert die maximale Auszahlungssumme in den Anfangsjahren.

Das Thema kurz und kompakt

Premium-Tarife erstatten die Kosten für Implantate, Abutments und Kronen zu 100 Prozent.

In den ersten 48 Monaten limitiert eine Zahnstaffel die maximale Auszahlungssumme.

Ein direkter Wechsel aus einer Vorversicherung kann die Erstattungsbegrenzungen sofort aufheben.

Die Kostenfalle Zahnimplantat und der 100-Prozent-Schutz

Hohe Eigenanteile bei chirurgischen Eingriffen

Die Kostenfalle bei einem Zahnimplantat schnappt schnell zu, wenn Patienten im Ernstfall nur auf die gesetzliche Krankenversicherung vertrauen. Ein einzelnes Titanimplantat inklusive Krone kostet im Schnitt zwischen 1.400 und 2.200 Euro [3]. Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind aufgrund des aufwendigeren Herstellungsverfahrens noch teurer und liegen meist zwischen 2.000 und 2.800 Euro [3]. Zusatzleistungen wie ein notwendiger Knochenaufbau im Kiefer können die Gesamtkosten um weitere 300 bis 1.200 Euro erhöhen [3]. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die chirurgischen Kosten für das Einsetzen eines Implantats grundsätzlich nicht [2]. Sie zahlen lediglich einen befundorientierten Festzuschuss für die Suprakonstruktion, also die sichtbare Krone. Der private Eigenanteil bleibt dadurch hoch. Oft werden 1.500 bis 2.500 Euro pro Zahn fällig.

Vollständige Erstattung durch Premium-Tarife

Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung schließt diese massive Lücke im Gesundheitssystem effektiv und nachhaltig. Premium-Tarife wie der Advigon Dental Luxus bieten eine vollständige Erstattung für Zahnersatz und Implantologie [5]. Dieser 100-Prozent-Schutz bedeutet in der Praxis, dass der Versicherer die Differenz zwischen der zahnärztlichen Gesamtrechnung und dem gesetzlichen Kassenzuschuss komplett übernimmt. Patienten müssen somit keine qualitativen Kompromisse bei der Materialwahl eingehen. Sie können sich völlig frei für biokompatible Hochleistungskeramik anstelle von einfachen, optisch auffälligen Metalllegierungen entscheiden. Die finanzielle Belastung für den Patienten sinkt auf null. Das schützt das private Vermögen vor unkalkulierbaren medizinischen Ausgaben. Der Tarif Advigon Dental Luxus kostet für Personen bis 25 Jahre beispielsweise nur 9,20 Euro im Monat. Für die Altersgruppe zwischen 36 und 50 Jahren liegt der Beitrag bei 36,90 Euro monatlich.

Transparenz im Tarifdschungel schaffen

Der deutsche Markt für private Zusatzversicherungen ist stark fragmentiert und für Laien kaum zu durchschauen. Viele Anbieter locken in der Werbung mit plakativen Prozentzahlen, verstecken aber strenge Limitierungen in den detaillierten Versicherungsbedingungen. Ein echter 100-Prozent-Tarif muss zwingend auch die vorbereitenden chirurgischen Maßnahmen vollumfänglich abdecken. Dazu gehört primär der Knochenaufbau, der bei länger bestehenden Zahnlücken oder Parodontitis fast immer medizinisch notwendig ist. nextsure analysiert diese komplexen Tarifdetails präzise auf algorithmischer Basis. Als registrierter Versicherungsvermittler nach Paragraph 34d Absatz 1 der Gewerbeordnung agiert die iMatch GmbH hinter nextsure völlig unabhängig. nextsure filtert gezielt Tarife heraus, die nicht nur die Krone, sondern das gesamte implantologische System finanzieren. Das schafft echte Transparenz im Tarifdschungel.

Zahnersatz und Implantate im Leistungskatalog

Die anatomischen Bausteine der Erstattung

Der Zahnersatz bildet historisch den teuersten und komplexesten Bereich im zahnmedizinischen Leistungskatalog. Ein modernes Zahnimplantat besteht anatomisch aus dem Implantatkörper, dem Abutment und der Suprakonstruktion [2]. Der Implantatkörper fungiert als künstliche Zahnwurzel und wird operativ in den Kieferknochen geschraubt. Das Abutment ist das präzise Verbindungsstück zwischen Wurzel und Krone. Die Suprakonstruktion ist die eigentliche, sichtbare Krone oder Brücke im Mundraum. Alle drei spezifischen Komponenten müssen im Versicherungsschutz explizit als erstattungsfähig gelistet sein. Fehlt auch nur ein Baustein in den Bedingungen, drohen dem Patienten unerwartete Zuzahlungen in vierstelliger Höhe. Die genaue Definition im Kleingedruckten ist hier absolut entscheidend. Neben Implantaten müssen auch Stiftzähne, Prothesen und Veneers klar abgedeckt sein.

Begleitende Maßnahmen und Kronen

Neben dem chirurgischen Implantat selbst ist die Kostenübernahme für Zahnkronen ein zentraler finanzieller Faktor bei der Sanierung. Oftmals benötigen auch die benachbarten, natürlichen Zähne eine Überkronung, um eine größere Brückenkonstruktion auf den Implantaten statisch sicher zu stützen. Basis-Tarife erstatten in diesem Bereich beispielsweise nur 75 Prozent der anfallenden Kosten. Premium-Tarife übernehmen hingegen die vollen 100 Prozent der Labor- und Materialkosten. Dieser prozentuale Unterschied summiert sich bei komplexen Kiefersanierungen extrem schnell auf mehrere tausend Euro Eigenanteil. Ein detaillierter Vergleich der Erstattungssätze für Begleitbehandlungen ist daher zwingend erforderlich. Ein Rechenbeispiel der Advigon zeigt, dass fünf hochwertige Inlays schnell 4.778 Euro kosten können. Ein Premium-Tarif reduziert diesen Eigenanteil auf null.

Innovative Schmerztherapien für Angstpatienten

Moderne zahnmedizinische Behandlungstechniken gehen weit über den reinen mechanischen Zahnersatz hinaus. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt innovative Schmerztherapien wie Akupunktur, Lachgassedierung oder schonenden Dämmerschlaf grundsätzlich nicht. Hochwertige Zusatztarife integrieren diese wichtigen Begleitleistungen jedoch fest in ihren Erstattungskatalog. Das ist besonders für ausgeprägte Angstpatienten ein massiver operativer Vorteil. Die chirurgische Behandlung verliert ihren psychologischen Schrecken. Zudem übernehmen absolute Top-Tarife die hohen Kosten für die gnathologische Funktionsanalyse. Diese computergestützte Vermessung des Kiefers stellt sicher, dass das neue Implantat biomechanisch perfekt sitzt. Auch Vollnarkosen werden von Premium-Anbietern wie Advigon zu 100 Prozent übernommen.

Wichtige Bestandteile der Implantat-Erstattung

  • Implantatkörper als künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen

  • Abutment als präzises Verbindungsstück

  • Suprakonstruktion als sichtbare Krone oder Brücke

  • Knochenaufbau bei unzureichender Kieferstruktur

  • Funktionsanalyse zur biomechanischen Vermessung

Alle diese Punkte müssen in den Versicherungsbedingungen explizit genannt sein.

Erstattungsgrenzen in den ersten 48 Monaten

Die Mechanik der Zahnstaffel

Die vertraglichen Erstattungsgrenzen in den ersten Versicherungsjahren sind der wichtigste kalkulatorische Schutzmechanismus der Versicherungsgesellschaften. Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit begrenzen die maximale Erstattungssumme in den ersten Jahren deutlich [4]. Diese sogenannte Zahnstaffel schützt die Versichertengemeinschaft vor Personen, die eine Police nur für eine bereits akut anstehende Großbehandlung abschließen wollen. Die Leistungsbegrenzung entfällt bei den meisten seriösen Anbietern nach genau 48 Monaten [4]. Danach steht die volle vertragliche Versicherungssumme unbegrenzt für alle zahnmedizinischen Maßnahmen zur Verfügung. Das erfordert von Verbrauchern eine vorausschauende, strategische Planung der eigenen Zahngesundheit. Wer frühzeitig abschließt, profitiert später von unlimitierten Leistungen.

Unterschiede zwischen Basis und Premium

Die konkrete finanzielle Ausgestaltung der Zahnstaffel variiert je nach gewähltem Tarifniveau auf dem Markt erheblich. Ein leistungsstarker Premium-Tarif wie der Advigon Dental Luxus bietet in den ersten vier Jahren kumuliert bis zu 4.000 Euro Erstattungsvolumen. Im ersten Jahr stehen hier bereits 1.000 Euro zur Verfügung, im zweiten Jahr 2.000 Euro. Ein günstiger Basis-Tarif wie der Advigon Dental Medium limitiert die Leistung im exakt selben Zeitraum auf nur 2.400 Euro. Wer sofort nach Abschluss ein teures Implantat benötigt, stößt hier mathematisch sehr schnell an die vertraglichen Grenzen. Tarife ohne Wartezeit leisten zwar formal ab dem ersten Tag der Antragsannahme. Die absolute Auszahlungshöhe bleibt jedoch durch die gestaffelte Deckelung strikt limitiert.

Ausnahmen bei unfallbedingten Schäden

Es gibt in den Versicherungsbedingungen jedoch sehr wichtige Ausnahmen von dieser strengen Staffelungsregelung. Bei unfallbedingten Zahnbehandlungen entfallen die Erstattungsbegrenzungen bei fast allen Anbietern in der Regel sofort und vollständig. Verliert ein Versicherter beispielsweise bei einem schweren Fahrradsturz einen gesunden Zahn, zahlt die Versicherung das notwendige Implantat sofort zu 100 Prozent. Die reguläre Zahnstaffel greift in diesem speziell definierten Fall explizit nicht. Für reguläre, altersbedingte Zahnverluste oder Kariesfolgen bleibt die Staffel jedoch juristisch bindend. nextsure empfiehlt daher dringend den frühzeitigen Abschluss einer Police in gesunden Jahren. Prävention ist der beste finanzielle Schutz.

Beispielhafte Erstattungsgrenzen in den ersten 48 Monaten

Laufzeit

Basis-Tarif (75%)

Premium-Tarif (100%)

1. Jahr

max. 600 Euro

max. 1.000 Euro

2. Jahr

max. 1.200 Euro

max. 2.000 Euro

3. Jahr

max. 1.800 Euro

max. 3.000 Euro

4. Jahr

max. 2.400 Euro

max. 4.000 Euro

Ab 5. Jahr

unbegrenzt

unbegrenzt

Die Werte kumulieren über die Jahre. Bei Unfällen entfällt diese Begrenzung sofort.

Wegfall der Summenbegrenzung durch Vorversicherungen

Strategischer Vorteil beim Tarifwechsel

Der sofortige Wegfall der Summenbegrenzung ist ein massiver strategischer Vorteil bei einem geplanten Tarifwechsel. Viele Versicherte scheuen den Wechsel zu einem deutlich besseren Anbieter, weil sie die restriktive Zahnstaffel nicht erneut von vorne durchlaufen möchten. Einige innovative Premium-Anbieter rechnen die absolvierte Laufzeit einer bestehenden Vorversicherung jedoch vollständig an. Wenn die alte Police beim Vorversicherer bereits 48 Monate ununterbrochen bestand, entfällt die Leistungsbegrenzung im neuen Tarif sofort ab dem ersten Tag. Das ermöglicht ein sofortiges Upgrade auf einen echten 100-Prozent-Schutz. Die vertraglichen Bedingungen dafür sind allerdings streng formuliert. Ein nahtloser Übergang ist zwingend erforderlich.

Strenge Kriterien für die Anrechnung

Für die direkte Anrechnung der Vorversicherungszeit müssen sehr spezifische Kriterien kumulativ erfüllt sein. Der zeitliche Übergang vom alten zum neuen Versicherer muss absolut lückenlos erfolgen, ohne einen einzigen Tag Unterbrechung. Zudem fordern die aufnehmenden Gesellschaften oft ein vergleichbares Leistungsniveau der zu kündigenden Vorversicherung. Wer von einem schwachen 30-Prozent-Basistarif in einen 100-Prozent-Premiumtarif wechseln möchte, erhält die Anrechnung der Zeiten meist nicht genehmigt. Die alte Police muss definierte Mindestleistungen für Zahnbehandlung und Zahnersatz zwingend aufweisen. Für den Wechsel in den Advigon Dental Luxus werden beispielsweise 100 Prozent Vorleistung gefordert. Ein professioneller Makler prüft diese komplexen Voraussetzungen vorab im Detail.

Grenzen bei bereits angeratenen Behandlungen

Ein Abschluss trotz bereits angeratener Behandlung ist ein völlig anderes, weitaus schwierigeres Szenario. Wenn der behandelnde Zahnarzt das Implantat bereits in der elektronischen Patientenakte dokumentiert hat, ist es für einen regulären Neuabschluss mit Kostendeckung meist zu spät. Die Vorversicherungsanrechnung hilft hier ebenfalls nicht, da bereits laufende oder angeratene Versicherungsfälle kategorisch ausgeschlossen bleiben. Es gibt auf dem Markt spezielle Tarife für bereits angeratene Behandlungen. Diese sind jedoch extrem teuer kalkuliert und decken oft nur einen kleinen Bruchteil der tatsächlichen Laborkosten. Prävention ist der einzige verlässliche Weg. Handeln Sie immer vor dem ersten Schmerz.

Voraussetzungen für den Erlass der Zahnstaffel

  1. Die Vorversicherung bestand ununterbrochen für mindestens 48 Monate.

  2. Der Wechsel erfolgt nahtlos ohne vertragliche Unterbrechung.

  3. Die alte Police bot vergleichbare Mindestleistungen für Zahnersatz.

  4. Es bestehen keine laufenden oder bereits angeratenen Behandlungen.

Ein Versicherungswechsel sollte immer vor dem ersten Zahnarztbesuch im neuen Kalenderjahr geplant werden.

Tarife ohne Wartezeit für den Sofortschutz

Leistungen ab dem ersten Tag

Tarife ohne Wartezeit bieten einen sofortigen, vertraglichen Leistungsanspruch ab dem Tag der offiziellen Antragsannahme. Der Tarif Continentale CEZE erstattet beispielsweise bis zu 100 Prozent der Kosten für Implantate und Kronen [1]. Auch der Advigon Dental Luxus verzichtet vollständig auf anfängliche Wartezeiten. Klassische Versicherungen sperren sämtliche Leistungen in den ersten drei bis acht Monaten nach Abschluss komplett. Moderne Sofortschutz-Tarife verzichten auf diese absolute, kundenunfreundliche Sperrfrist. Der Gang zur professionellen Zahnreinigung ist theoretisch direkt nach Vertragsabschluss möglich. Auch kleinere Kunststofffüllungen werden sofort und ohne Verzögerung bezahlt. Das bietet Verbrauchern eine extrem hohe Flexibilität.

Hohe Erstattungsgrenzen als Puffer

Der beworbene Sofortschutz hat jedoch seinen versicherungsmathematischen Preis in Form der bereits detailliert erwähnten Zahnstaffel. Die absolute Erstattungsgrenze in den ersten vier Jahren liegt beim Tarif CEZE kumuliert bei maximal 6.000 Euro [1]. Ab dem fünften Versicherungsjahr entfällt die Summenbegrenzung für Zahnersatz dann komplett [1]. Diese 6.000 Euro sind ein überdurchschnittlich hoher, sehr kundenfreundlicher Wert im direkten Marktvergleich. Der Advigon Dental Luxus bietet im gleichen Zeitraum 4.000 Euro. Für ein einzelnes, unkompliziertes Implantat reicht diese Summe im ersten Jahr problemlos aus. Bei einer kompletten, beidseitigen Kiefersanierung stößt jedoch auch dieses Budget an seine Grenzen. Eine genaue Kalkulation ist unerlässlich.

Gesundheitsfragen als Nadelöhr

Die obligatorischen Gesundheitsfragen im digitalen Antragsprozess sind bei Sofortschutz-Tarifen oft besonders präzise und restriktiv formuliert. Die Versicherer prüfen das finanzielle Risiko eines sofortigen Leistungsfalls vor der Policierung sehr genau. Fehlende Zähne, die noch nicht prothetisch ersetzt wurden, führen fast immer zu harten Leistungsausschlüssen oder spürbaren Risikozuschlägen auf die Prämie. nextsure digitalisiert diesen komplexen Prüfprozess für seine Kunden. nextsure gleicht individuelle Gesundheitsdaten anonymisiert mit den Annahmerichtlinien der Versicherer ab. Das ermöglicht eine zielsichere Tarifauswahl ohne böse Überraschungen. Ehrlichkeit bei den Gesundheitsfragen ist absolut essenziell.

Der Heil- und Kostenplan als Voraussetzung

Der bürokratische Weg zur Freigabe

Der zahnärztliche Heil- und Kostenplan ist das absolut zentrale Dokument vor jedem größeren chirurgischen Eingriff im Kiefer. Vor dem Eingriff muss der Heil- und Kostenplan bei der Versicherung eingereicht werden. Dieser standardisierte Plan listet alle geplanten medizinischen Maßnahmen, die verwendeten zahntechnischen Materialien und die exakten voraussichtlichen Kosten extrem detailliert auf. Die gesetzliche Krankenkasse prüft das Dokument zuerst formal und trägt ihren festgelegten Festzuschuss ein. Erst danach geht der genehmigte Plan an die private Zahnzusatzversicherung zur finalen Prüfung. Dieser bürokratische Prozess ist zwingend einzuhalten. Ohne vorherige Freigabe riskieren Patienten ihren Versicherungsschutz.

Prüfung der Gebührenordnung

Die Leistungsabteilung der Versicherung prüft den eingereichten Kostenvoranschlag auf medizinische Notwendigkeit und tarifliche Konformität. Bei einem echten 100-Prozent-Tarif bestätigt der Versicherer im Idealfall zeitnah die vollständige Übernahme des verbleibenden Eigenanteils. Manchmal kürzen Sachbearbeiter jedoch die Erstattung, wenn das zahnärztliche Honorar den Höchstsatz der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) unbegründet überschreitet. Echte Premium-Tarife leisten vertraglich auch über den 3,5-fachen Regelhöchstsatz hinaus. Das ist bei hochspezialisierten Implantologen und komplexen Knochenaufbauten oft der Fall. Dieses Detail ist bei der Tarifwahl entscheidend. Achten Sie auf Klauseln zur freien Honorarvereinbarung.

Planungssicherheit durch Leistungszusage

Eine verbindliche Leistungszusage des Versicherers schafft finanzielle Planungssicherheit. Ohne diese Bestätigung trägt der Patient das volle Kostenrisiko. Wenn unvorhergesehene Komplikationen während der Operation auftreten und zusätzliche Maßnahmen wie ein Sinuslift nötig werden, muss der Zahnarzt umgehend einen Nachtrag zum Kostenplan erstellen. Auch dieser Nachtrag muss zwingend vor der Ausführung von der Versicherung genehmigt werden. nextsure unterstützt Kunden aktiv bei der digitalen Einreichung dieser wichtigen Dokumente. Das beschleunigt die Freigabe erheblich. Ein guter Makler ist hier Gold wert.

Auswahlkriterien für den passenden Tarif

Auswahlkriterien für den passenden Tarif

Freie Wahl des zahntechnischen Labors

Die relevanten Auswahlkriterien für den perfekten Implantat-Schutz gehen in der Praxis weit über die reine, werbewirksame Prozentzahl hinaus. Ein Tarif mit nominell 100 Prozent Erstattung verliert an Wert, wenn er ein strenges Preis- und Sachleistungsverzeichnis für zahntechnische Labore vorschreibt. Hochwertige Premium-Tarife verzichten vollständig auf solche restriktiven Preislisten. Sie erstatten die tatsächlichen, ortsüblichen Kosten für das zahntechnische Labor in voller Höhe. Das ermöglicht hochwertigen Zahnersatz aus zertifizierten deutschen Meisterlaboren. Billigimporte aus dem außereuropäischen Ausland sind somit nicht zwingend notwendig. Qualität hat ihren Preis.

Inlays und innovative Verfahren

Ein weiteres extrem kritisches Kriterium bei der Tarifauswahl ist die genaue vertragliche Regelung zu Inlays und Onlays. Diese langlebigen Einlagefüllungen aus Hochleistungskeramik oder Gold sind extrem teuer und fallen in den Bedingungen oft in eine Grauzone zwischen Zahnbehandlung und Zahnersatz. Ein exzellenter Tarif definiert Inlays glasklar als erstattungsfähig und wendet auch hier den vollen 100-Prozent-Satz an. Zudem sollten moderne, zahnerhaltende Verfahren wie die mikroinvasive Kariesinfiltration explizit abgedeckt sein. Diese innovative Methode stoppt Karies im Frühstadium komplett ohne den Einsatz eines Bohrers. Prävention spart langfristig massive Kosten. Auch Fissurenversiegelungen sollten im Leistungskatalog stehen.

Beitragsentwicklung und Altersrückstellungen

Die langfristige Beitragsentwicklung im Alter ist ein von Verbrauchern oft völlig übersehener, aber essenzieller Faktor. Es gibt auf dem Markt Tarife mit kalkulierten Altersrückstellungen und solche ohne diese Rücklagen. Tarife ohne Rückstellungen sind in jungen Jahren extrem günstig, werden aber mit zunehmendem Alter in festen Sprüngen schrittweise teurer. Tarife mit Altersrückstellungen starten initial mit einem höheren Monatsbeitrag, halten diesen aber über die gesamte Laufzeit weitgehend stabil. nextsure modelliert diese Beitragsverläufe transparent und zeigt die echten kumulierten Kosten. Das schützt vor bösen Überraschungen im Rentenalter.

Die Rolle der Prophylaxe beim Implantatschutz

Schutz vor Periimplantitis

Die regelmäßige zahnmedizinische Prophylaxe spielt eine absolut entscheidende Rolle für die Langlebigkeit von teuren Zahnimplantaten. Ein Implantatkörper aus Titan kann zwar nicht an Karies erkranken, aber das umliegende Zahnfleisch ist hochgradig anfällig für bakterielle Entzündungen. Eine unbehandelte Periimplantitis kann sehr schnell zum vollständigen Verlust des teuren Implantats führen. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) minimieren dieses medizinische Risiko drastisch. Premium-Tarife übernehmen die Kosten für die PZR oft in Höhe von 140 Euro oder mehr pro Kalenderjahr. Der Advigon Dental Luxus bietet exakt dieses Budget. Das ist eine immens lohnende Investition.

Unabhängigkeit von der Zahnstaffel

Die tarifliche Erstattung der Prophylaxe-Kosten erfolgt bei den meisten Anbietern völlig unabhängig von der restriktiven Zahnstaffel. Diese Leistung steht meist vom ersten Tag an in voller Höhe zur Verfügung. Einige innovative Versicherer koppeln die Garantieleistungen für Zahnersatz sogar direkt an den Nachweis regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen. Wer sein zahnärztliches Bonusheft lückenlos führt und zweimal jährlich zur professionellen Reinigung geht, profitiert von deutlich erweiterten Garantielaufzeiten auf den Zahnersatz. Das System belohnt gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten aktiv. Vorsorge zahlt sich immer aus.

Der Goldstandard der Absicherung

Die intelligente Kombination aus 100 Prozent Implantat-Schutz und großzügigen, flexiblen Prophylaxe-Budgets definiert den absoluten Goldstandard der modernen Zahnzusatzversicherung. Das finanzielle Risiko von Großbehandlungen wird an den Versicherer ausgelagert; gleichzeitig entsteht ein verlässliches Budget für die Pflege. nextsure kuratiert diese leistungsstarken Tarife und verzichtet auf den Bauchladen minderwertiger Basis-Policen. Die Plattform führt in wenigen Minuten zum optimalen Schutz. Das ist moderner Versicherungsvertrieb. Vertrauen Sie auf handverlesene Tarife.

FAQ

Welche Zahnzusatzversicherung zahlt ein Implantat zu 100 Prozent?

Premium-Tarife wie der Advigon Dental Luxus oder der Continentale CEZE erstatten die Kosten für Implantate vollständig. Sie übernehmen die Differenz zwischen der Gesamtrechnung und dem Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse. Details sind entscheidend. Ein Vergleich der genauen Tarifbedingungen ist wichtig, da einige Anbieter strenge Preislisten für zahntechnische Labore vorschreiben.

Wie hoch sind die Erstattungsbegrenzungen in den ersten 48 Monaten?

In den ersten vier Jahren greift bei fast allen Tarifen eine sogenannte Zahnstaffel. Diese limitiert die maximale Auszahlungssumme. Leistungsstarke Tarife bieten hier kumuliert bis zu 4.000 oder sogar 6.000 Euro an. Nach Ablauf der 48 Monate entfällt diese Begrenzung für Zahnersatz komplett.

Entfällt die Begrenzung bei Anrechnung der Vorversicherung?

Ja, einige Versicherer erlassen die Zahnstaffel bei einem direkten Wechsel aus einem gleichwertigen Tarif. Die Vorversicherung muss meist mindestens 48 Monate bestanden haben. Zudem fordern die Gesellschaften ein vergleichbares Leistungsniveau für Zahnersatz, um die Wartezeiten und Summenbegrenzungen vollständig zu streichen.

Was kostet ein Zahnimplantat im Durchschnitt?

Ein einzelnes Titanimplantat inklusive Krone kostet durchschnittlich zwischen 1.400 und 2.200 Euro. Keramikimplantate sind aufwendiger und liegen meist zwischen 2.000 und 2.800 Euro. Falls ein Knochenaufbau im Kiefer notwendig ist, steigen die Gesamtkosten um weitere 300 bis 1.200 Euro an.

Zählt das Implantat in den Bedingungen zum Zahnersatz?

Ja, Implantate fallen in den Versicherungsbedingungen unter die Kategorie Zahnersatz. Wichtig ist, dass der Tarif nicht nur die sichtbare Krone (Suprakonstruktion) erstattet, sondern auch den chirurgisch eingesetzten Implantatkörper und das verbindende Abutment explizit im Leistungskatalog auflistet.

Zahlt die Versicherung auch bei bereits fehlenden Zähnen?

Wenn Zähne bereits fehlen und noch nicht ersetzt wurden, ist der Abschluss schwierig. Viele Versicherer lehnen den Antrag ab oder verlangen hohe Risikozuschläge. Ist die Behandlung durch den Zahnarzt bereits angeraten oder dokumentiert, greift der reguläre Versicherungsschutz für diese spezifische Maßnahme nicht mehr.

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