Pferde-OP-Versicherung Sehnenschaden OP

Pferde-OP-Versicherung bei Sehnenschaden: Was wird übernommen?

13.06.26

12

Minuten

Katrin Straub

Katrin Straub ist CEO von nextsure und verantwortet die digitale Versicherungsplattform.

Eine Pferde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten für eine Sehnenschaden-OP, sofern die Verletzung bei Vertragsabschluss nicht bekannt war und die Wartezeit abgelaufen ist. Die Erstattung umfasst in der Regel die operationsvorbereitende Diagnostik wie Ultraschall oder MRT, den chirurgischen Eingriff selbst sowie die Nachbehandlung für einen definierten Zeitraum. Tarife unterscheiden sich bei der Kostenübernahme für regenerative Therapien.

Das Thema kurz und kompakt

Operationskosten für Sehnenverletzungen inklusive Standnarkose und Endoskopie sind in leistungsstarken Tarifen abgedeckt.

Bildgebende Diagnostik (MRT, Ultraschall) wird erstattet, wenn sie unmittelbar zu einer Operation führt.

Regenerative Therapien wie PRP oder Stammzellen sind in Premium-Tarifen oft bis 1.000 Euro oder 1.500 Euro inkludiert.

Die Kostenfalle Sehnenschaden und der OP-Schutz

Finanzielles Risiko bei Sehnenverletzungen

Ein Sehnenschaden verursacht oft unkalkulierbare Kosten. Ein Sehnenschaden beim Pferd macht sich durch Lahmheit und Schwellungen bemerkbar und kann operativ behandelt werden [1]. Die tierärztlichen Aufwendungen für eine solche spezialisierte Behandlung summieren sich schnell auf mehrere tausend Euro. Eine Operation an den Sehnen oder Sehnenscheiden erfordert hochmoderne Kliniken, erfahrene Chirurgen und aufwendige Narkoseverfahren. Pferdebesitzer unterschätzen häufig das enorme finanzielle Risiko, das mit den hohen Tierarztkosten für Pferde einhergeht. Ohne eine passende Police tragen Halter das volle wirtschaftliche Risiko für den chirurgischen Eingriff und die anschließende lange Rehabilitation. Dieses finanzielle Risiko zwingt Besitzer ohne passenden Schutz oft zu schwierigen Entscheidungen. Moderne Tarife decken glücklicherweise auch Eingriffe unter Standnarkose ab. Dazu zählen laut den Versicherungsbedingungen der Barmenia auch die primäre und sekundäre Wundnaht sowie Zahnextraktionen.

Abdeckung durch die Operationskostenversicherung

Der OP-Schutz greift genau an diesem kritischen Punkt und sichert die teuersten Posten einer tierärztlichen Behandlung verlässlich ab. Die R+V-Operationskostenversicherung deckt endoskopische Operationen an Sehnen und Sehnenscheiden ab [2]. Dies schließt die Kosten für die Standnarkose oder Vollnarkose sowie die eigentliche chirurgische Leistung nach der Gebührenordnung für Tierärzte ein. Wichtig ist hierbei die Wahl eines Tarifs, der bis zum dreifachen oder sogar vierfachen GOT-Satz leistet. Notdiensteinsätze am Wochenende oder in der Nacht treiben die Abrechnungssätze massiv in die Höhe. Ein starker Tarif fängt diese unkalkulierbaren Spitzenbelastungen zuverlässig ab und schützt den Besitzer vor der finanziellen Überforderung. Das rettet Existenzen. Zudem stellen Anbieter wie die Barmenia in ihren Bedingungen explizit klar, dass Eingriffe unter Standnarkose, Sedierung oder Lokalanästhesie vollumfänglich mitversichert sind. Bei Notfällen in der Nacht oder an Feiertagen erstattet die Barmenia sogar bis zum vierfachen GOT-Satz inklusive der gesetzlichen Notdienstgebühr.

Beispiel Fesselringband-Operation

Ein konkretes Beispiel für einen solchen komplexen Eingriff ist die Fesselringband-Operation. Eine Fesselringband-OP beim Pferd kostet inklusive Narkose und Klinikaufenthalt schnell mehrere hundert bis tausend Euro [4]. Die chirurgische Durchtrennung des Fesselringbandes entlastet die darunterliegenden Sehnenstrukturen und stellt die schmerzfreie Bewegungsfähigkeit wieder her. Solche Eingriffe erfordern höchste chirurgische Präzision und eine sterile Klinikumgebung. Die Operationskostenversicherung übernimmt diese Aufwendungen, sofern die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind. Halter sollten bei der Tarifwahl zwingend darauf achten, dass endoskopische Verfahren explizit im Bedingungswerk eingeschlossen sind. Nur so greift die Kostenübernahme im Ernstfall und das Pferd erhält die bestmögliche medizinische Versorgung. Das sichert die Heilung.

Diagnostik vor dem Eingriff: Wer zahlt MRT und Ultraschall?

Bedeutung der bildgebenden Verfahren

Die Diagnostik bildet das Fundament für jede erfolgreiche Sehnenoperation. Bevor der Chirurg das Skalpell oder Endoskop ansetzt, muss das genaue Ausmaß der Sehnenverletzung bildgebend dargestellt werden. Hier kommen hochauflösende Ultraschallgeräte, digitale Röntgensysteme oder sogar die Magnetresonanztomografie zum Einsatz. Diese bildgebenden Verfahren sind extrem kostenintensiv. Ein MRT am stehenden Pferd kostet allein oft über tausend Euro. Die präzise Lokalisierung des Schadens ist jedoch zwingend erforderlich. Nur so kann der Tierarzt den operativen Zugang exakt planen und das verletzte Gewebe zielgerichtet behandeln. Ohne diese Vorbereitung fehlt dem Eingriff die anatomische Präzision. Die Barmenia listet Röntgen, CT und MRT explizit als erstattungsfähige bildgebende Verfahren auf.

Kostenübernahme bei anschließender Operation

Die Kostenübernahme für diese Voruntersuchungen ist in den Versicherungsbedingungen klar geregelt. Wird eine Operation durchgeführt, beginnt der Versicherungsfall mit der Untersuchung, die zur Feststellung der Diagnose erforderlich war. Das bedeutet konkret: Führt das MRT oder der Ultraschall direkt zu der Entscheidung, das Pferd zu operieren, übernimmt die Pferde-OP-Versicherung diese Kosten in vollem Umfang. Stirbt das versicherte Tier nach Beginn der Narkose, gilt die Operation vertraglich dennoch als durchgeführt. Die Voruntersuchung bleibt somit erstattungsfähig. Diese Regelung schützt den Halter davor, auf den hohen Diagnosekosten sitzen zu bleiben, wenn der Eingriff unvermeidbar war. Das gibt finanzielle Sicherheit. Alle veterinärmedizinischen Maßnahmen zur Befunderhebung sind in diesem Kontext abgedeckt.

Abgrenzung zur Krankenvollversicherung

Es gibt jedoch eine wichtige Abgrenzung zu beachten. Wenn die Diagnostik ergibt, dass eine konservative Behandlung ohne Operation ausreicht, greift die reine OP-Police nicht. In diesem Fall trägt der Halter die Kosten für das MRT oder den Ultraschall selbst. Hier zeigt sich der wesentliche Unterschied zur Krankenvollversicherung. Eine Vollversicherung erstattet diagnostische Maßnahmen unabhängig von einer anschließenden Operation. Für Pferdehalter bedeutet dies eine strategische Entscheidung bei der Vertragsgestaltung. nextsure analysiert diese Szenarien detailliert und empfiehlt den passenden Schutzbaustein, der exakt zum individuellen Sicherheitsbedürfnis und Budget passt. Beratung ist hierbei unerlässlich.

Vergleich der Kostenübernahme für Diagnostik

Szenario

OP-Versicherung

Krankenvollversicherung

MRT führt zu Sehnen-OP

Kosten werden übernommen

Kosten werden übernommen

MRT führt zu konservativer Therapie

Keine Kostenübernahme

Kosten werden übernommen

Pferd verstirbt in Narkose

Kosten werden übernommen

Kosten werden übernommen

Die genaue Erstattung hängt vom gewählten Tarif und den vereinbarten Höchstgrenzen ab.

Nachbehandlung und regenerative Therapien bei Sehnenverletzungen

Die kritische Phase der Rehabilitation

Die Nachbehandlung entscheidet maßgeblich über die vollständige Heilung nach einer Sehnenoperation. Sehnenstrukturen benötigen viel Zeit, um sich zu regenerieren und wieder voll belastbar zu werden. Die Nachsorge und tierärztliche Behandlungen sind bei vielen Anbietern bis zu 15 Tage ab dem Operationstag versichert [2]. Andere Versicherer erweitern diesen Zeitraum auf 17 Kalendertage nach dem Eingriff. In dieser Phase übernimmt die Versicherung die Kosten für Medikamente, Verbandsmaterialien und notwendige Nachkontrollen durch den Tierarzt. Das sichert die erste kritische Heilungsphase ab und verhindert, dass finanzielle Engpässe die medizinisch notwendige Versorgung gefährden. Heilung braucht Zeit.

Einsatz von PRP und Stammzellen

Ein besonderer Fokus liegt heute auf modernen Heilmethoden, die den Heilungsprozess aktiv unterstützen. Regenerative Therapien wie IRAP, PRP oder Stammzellentherapie sind bei leistungsstarken Tarifen bis zu 1.000 Euro pro Versicherungsfall abgedeckt [3]. Diese Verfahren nutzen körpereigene Stoffe, um die Geweberegeneration in der Sehne zu beschleunigen und die Narbenbildung zu minimieren. Die GHV erstattet regenerative Therapien wie IRAP, PRP und Stammzellentherapie sogar bis zu einem Betrag von 1.500 Euro [5]. Solche Summenbegrenzungen sind branchenüblich und müssen beim Tarifvergleich zwingend beachtet werden, um die bestmögliche Therapieoption für das Pferd offenzuhalten. Das ist enorm wichtig.

Unterbringung und alternative Heilmethoden

Neben den direkten tierärztlichen Maßnahmen fallen oft Kosten für die Unterbringung in der Klinik an. Leistungsstarke Tarife übernehmen die Unterbringungskosten in der Tierklinik nach einer Operation für bis zu 10 Tage mit einem festgelegten Tagessatz [3]. Auch alternative Heilmethoden wie Akupunktur und Physiotherapie durch einen Tierarzt sind bei bestimmten Anbietern bis zu 300 Euro mitversichert [5]. Diese komplementären Ansätze unterstützen den Muskelaufbau und die Beweglichkeit während der Rehabilitationsphase. Ein umfassender Tarif deckt somit nicht nur den Schnitt ab, sondern begleitet das Pferd zurück in die schmerzfreie Bewegung. Die Barmenia bietet im Premium-Schutz sogar bis zu fünf physiotherapeutische Behandlungen von maximal 60 Minuten Dauer an.

Typische Leistungen in der Nachbehandlungsphase

  • Kostenübernahme für Medikamente und Verbandsmaterialien

  • Tierärztliche Nachkontrollen und Wundversorgung

  • Regenerative Therapien wie PRP, IRAP oder Stammzellen (oft summenbegrenzt)

  • Stationäre Unterbringungskosten in der Tierklinik (Tagessätze beachten)

  • Physiotherapeutische Behandlungen durch anerkannte Therapeuten

Der genaue Zeitraum der Nachbehandlung variiert je nach Tarif zwischen 10 und 17 Tagen.

Vorerkrankungen und Wartezeiten bei Sehnen-OPs

Umgang mit bekannten Verletzungen

Vorerkrankungen stellen ein zentrales Kriterium bei der Antragsprüfung und der späteren Leistungsregulierung dar. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Krankheiten, Unfälle oder erworbene Fehlentwicklungen, die bei Antragstellung bereits bekannt waren. Wenn das Pferd also schon vor Vertragsabschluss eine diagnostizierte Sehnenentzündung an der betroffenen Stelle hatte, ist eine spätere Operation an genau dieser Sehne nicht versichert. Halter müssen bei der Gesundheitsprüfung absolute Transparenz wahren. Falsche Angaben können zum Verlust des kompletten Versicherungsschutzes führen. Ehrlichkeit ist hier oberstes Gebot, um den Schutz für zukünftige, unvorhersehbare Ereignisse nicht zu gefährden. Das schützt beide Seiten.

Allgemeine und besondere Wartezeiten

Neben den Gesundheitsfragen spielen die vertraglichen Fristen eine wichtige Rolle. Für Versicherungsfälle aufgrund von Krankheit beträgt die allgemeine Wartezeit meist drei Monate. Für bestimmte Eingriffe gelten jedoch abweichende Regelungen. Für eine Fesselringband-Operation gilt bei den meisten Versicherern eine allgemeine Wartezeit von drei Monaten [4]. Tritt der Sehnenschaden durch einen akuten, nachweisbaren Unfall ein, entfällt diese Wartezeit in der Regel komplett. Der Unfallbegriff ist dabei streng definiert als ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Chronische Überlastungsschäden fallen hingegen unter den Krankheitsbegriff und unterliegen der Wartezeit. Die Barmenia definiert zudem eine besondere Wartezeit von 12 Monaten für Gelenkoperationen bei isolierten Verschattungen, OC, OCD oder Chips.

Bedingungen richtig interpretieren

Um unangenehme Überraschungen im Schadensfall zu vermeiden, ist eine genaue Prüfung der Vertragsbedingungen unerlässlich. Die Ausschlüsse bei Vorerkrankungen variieren je nach Versicherer im Detail. Manche Gesellschaften bieten nach einer bestimmten beschwerdefreien Zeit die Möglichkeit, einen Ausschluss wieder aufzuheben. nextsure unterstützt Pferdehalter dabei, diese komplexen Klauseln zu verstehen und den Anbieter zu finden, der die fairste Risikobewertung vornimmt. Ein transparenter Vergleich schützt vor Deckungslücken und stellt sicher, dass die Police im Ernstfall exakt das leistet, was der Pferdebesitzer erwartet. Das schafft Vertrauen. Auch Kastrationen aus medizinischen Gründen unterliegen oft einer speziellen Wartezeit von sechs Monaten.

Leistungsumfang der Tarife im Vergleich

Unterschiede bei den Erstattungssätzen

Der Leistungsumfang variiert auf dem Markt der Tierversicherungen erheblich. Nicht jede Police bietet den gleichen Schutz für komplexe Eingriffe am Bewegungsapparat. Die Uelzener Pferde-OP-Versicherung bietet Tarife mit 100 Prozent Erstattung unabhängig vom GOT-Satz [1]. Andere Anbieter decken standardmäßig nur den zweifachen Satz ab und verlangen für höhere Sätze deutliche Beitragszuschläge. Die genaue Definition der Leistungen einer Pferde-OP-Versicherung entscheidet im Ernstfall darüber, wie viel Geld der Halter aus eigener Tasche zuzahlen muss. Ein Tarif ohne GOT-Begrenzung bietet den höchsten finanziellen Schutz bei Notoperationen in der Nacht. Vergleichen lohnt sich.

Spezielle Regelungen für Gelenke und Sehnen

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Handhabung von speziellen Gelenkoperationen und isolierten Verschattungen. Bei einigen Anbietern gilt für Gelenkoperationen bei Vorliegen von isolierten Verschattungen, OC, OCD oder Chips eine besondere Wartezeit von 12 Monaten. Zudem begrenzen manche Tarife die Operationskosten je Tag einschließlich Narkose für diese spezifischen Eingriffe. Solche Detailregelungen finden sich oft tief im Bedingungswerk versteckt. Ein professioneller Makler filtert diese Einschränkungen heraus und macht sie für den Kunden transparent. Nur so lässt sich ein Tarif finden, der optimal zur Rasse und Nutzung des Pferdes passt. Die Barmenia schließt beispielsweise Goldakupunktur und Operationen aufgrund von Hufabszessen explizit vom Versicherungsschutz aus.

Selbstbeteiligung als strategisches Instrument

Die Wahl des Erstattungssatzes und einer möglichen Selbstbeteiligung beeinflusst die monatliche Prämie direkt. Tarife mit einer Selbstbeteiligung von 250 Euro oder 500 Euro pro Versicherungsfall senken den laufenden Beitrag spürbar. Für Pferdehalter, die primär das existenzielle Risiko einer 5.000-Euro-Operation absichern wollen, ist dies eine wirtschaftlich sinnvolle Strategie. nextsure berechnet diese Szenarien individuell und stellt die Kosten-Nutzen-Relation der verschiedenen Tarifvarianten objektiv gegenüber. So findet jeder Besitzer die Balance zwischen bezahlbaren Beiträgen und verlässlichem Schutz im Operationsfall. Das spart bares Geld. Routineuntersuchungen und kosmetische Zahnbehandlungen bleiben bei allen Anbietern grundsätzlich von der Erstattung ausgeschlossen.

Der Weg zur passenden Absicherung für das Pferd

Kuratierte Tarife statt unübersichtlicher Listen

Die Absicherung eines Pferdes erfordert eine maßgeschneiderte Strategie. Der Markt ist unübersichtlich und Vergleichsportale schicken Nutzer oft zu unpassenden Tarifen. nextsure positioniert sich hier differenziert. Statt eines unübersichtlichen Bauchladens bietet die Plattform handverlesene Tarife. Dieser kuratierte Ansatz stellt sicher, dass nur Policen vermittelt werden, die im Schadensfall auch verlässlich regulieren. Die digitale Bedarfsanalyse erfasst die spezifischen Risiken des Pferdes, wie Alter, Rasse und Nutzungsart. Auf dieser Basis wird ein individuelles Risikoprofil erstellt, das als Grundlage für die Tarifauswahl dient. Qualität steht im Vordergrund. Nischenprodukte wie die Pferde-OP-Versicherung erfordern tiefes Fachwissen.

Unabhängige Beratung durch den Makler

Der Prozess bis zum Vertragsabschluss ist vollständig digitalisiert und transparent gestaltet. Pferdehalter erhalten in wenigen Minuten einen klaren Tarifvorschlag. Dabei arbeitet nextsure als unabhängiger Versicherungsmakler nach Paragraf 34d der Gewerbeordnung. Das bedeutet, die Experten arbeiten für den Kunden und nicht für eine bestimmte Versicherungsgesellschaft. Diese Unabhängigkeit garantiert eine objektive Beratung. Wer die passende Absicherung für seine Tiere sucht, profitiert von dieser klaren Interessenvertretung. Der Makler haftet für seine Empfehlung und steht auch bei komplexen Gesundheitsfragen beratend zur Seite. Das gibt Sicherheit. Für Endkunden fallen dabei keine zusätzlichen Honorare an, da die Vergütung über Courtagen erfolgt.

Digitale Verwaltung aller Verträge

Neben der reinen OP-Versicherung lassen sich auch ergänzende Bausteine sinnvoll kombinieren. Die Pferdehalterhaftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss, während eine Reiterunfallversicherung den Menschen im Sattel schützt. nextsure bündelt diese Verträge in einer übersichtlichen digitalen Verwaltung. Kunden haben jederzeit Zugriff auf ihre Policen und können Änderungen unkompliziert online vornehmen. Das spart Zeit und reduziert den administrativen Aufwand für den Pferdebesitzer erheblich. Im Schadensfall sind alle relevanten Dokumente sofort griffbereit, was die Abwicklung mit der Klinik und dem Versicherer massiv beschleunigt. Alles ist zentral gespeichert. Die Plattform richtet sich gezielt an digital affine Privatkunden.

Schadensfallmeldung und direkte Abrechnung mit der Klinik

Schadensfallmeldung und direkte Abrechnung mit der Klinik

Schnelle Prozesse im Notfall

Die Schadensfallmeldung erfordert im Notfall effiziente Prozesse. Wenn das Pferd mit einem akuten Sehnenschaden in die Klinik eingeliefert wird, tritt die administrative Abwicklung in den Hintergrund. Moderne Versicherer ermöglichen die digitale Einreichung von Rechnungen und Befunden direkt über eine App oder ein Webportal. Aus der Rechnung muss der Name des Halters, die Identifikationsnummer des Pferdes sowie die exakte Diagnose hervorgehen. Zudem müssen die berechneten Leistungspositionen gemäß der geltenden Gebührenordnung detailliert aufgeschlüsselt sein. Ein sauber dokumentierter Vorgang beschleunigt die Prüfung durch die Leistungsabteilung enorm. Das spart wertvolle Zeit. Die Barmenia verlangt die Einreichung der Rechnung spätestens einen Monat nach Behandlungsende.

Liquidität schonen durch Direktabrechnung

Ein enormer Vorteil leistungsstarker Tarife ist die Möglichkeit der Direktabrechnung. Auf ausdrückliche Anweisung des Versicherungsnehmers rechnen viele Gesellschaften die durchgeführten Leistungen direkt mit dem behandelnden Tierarzt oder der Tierklinik ab. Der Versicherer überweist den erstattungsfähigen Geldbetrag unmittelbar an die medizinische Einrichtung. Der Pferdehalter muss in diesem Fall nicht mit mehreren tausend Euro in Vorleistung treten. Dies schont die Liquidität und reduziert den finanziellen Druck in der Akutsituation. Es empfiehlt sich, diese Option bereits bei der Einlieferung in die Klinik anzusprechen. Das entlastet enorm. Die Barmenia bietet diese Direktabrechnung auf ausdrückliche Anweisung des Kunden an.

Unterstützung durch den Makler

Um Verzögerungen bei der Auszahlung zu vermeiden, sollten alle Unterlagen vollständig eingereicht werden. Vollständigkeit ist entscheidend. Wenn für Behandlungen spezielle diagnostische Verfahren wie MRT oder Ultraschall notwendig waren, verlangen die Versicherer oft die Vorlage der entsprechenden Untersuchungsdokumente. nextsure unterstützt seine Kunden im Schadensfall und hilft bei der Kommunikation mit dem Risikoträger. Dieser Service stellt sicher, dass berechtigte Ansprüche schnell und ohne unnötige Rückfragen reguliert werden. Ein kompetenter Ansprechpartner an der Seite zu haben, gibt Pferdebesitzern die nötige Sicherheit, sich voll auf die Genesung ihres Tieres konzentrieren zu können. Wir helfen gerne. Die Barmenia behält sich vor, das Tier durch einen eigenen Tierarzt untersuchen zu lassen.

FAQ

Zahlt die Pferde-OP-Versicherung eine Sehnen-OP?

Ja, eine leistungsstarke Pferde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten für eine Sehnenoperation. Dies schließt endoskopische Eingriffe an Sehnen und Sehnenscheiden sowie Operationen am Fesselringband ein. Voraussetzung ist, dass die Verletzung bei Vertragsabschluss nicht bekannt war und eventuelle Wartezeiten abgelaufen sind. Die Erstattung umfasst in der Regel die Narkose, den chirurgischen Eingriff und die Unterbringung in der Tierklinik.

Gilt eine bereits bekannte Sehnenverletzung als ausgeschlossene Vorerkrankung?

Ja, Krankheiten oder Verletzungen, die bei Antragstellung bereits bekannt waren, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wenn das Pferd vor Vertragsabschluss an der betroffenen Sehne erkrankt war, übernimmt die Versicherung die Kosten für eine spätere Operation an genau dieser Stelle nicht. Ehrlichkeit ist hier entscheidend. Bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen im Antrag ist absolute Wahrheitsgemäßheit zwingend erforderlich, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

Werden bildgebende Verfahren zur Diagnose vor der OP übernommen?

Die Kosten für operationsvorbereitende Untersuchungen wie Ultraschall, Röntgen oder MRT werden übernommen, sofern diese direkt zu der Entscheidung führen, das Pferd zu operieren. Ergibt die Diagnostik jedoch, dass eine konservative Behandlung ausreicht und keine Operation stattfindet, trägt die reine OP-Versicherung diese Untersuchungskosten nicht. In solchen Fällen würde nur eine Krankenvollversicherung leisten.

Sind regenerative Therapien wie PRP in der Nachbehandlung enthalten?

Viele Premium-Tarife erstatten mittlerweile regenerative Therapien im Rahmen der Nachbehandlung einer Operation. Verfahren wie IRAP, PRP oder Stammzellentherapie werden oft bis zu bestimmten Höchstgrenzen, beispielsweise 1.000 Euro oder 1.500 Euro pro Versicherungsfall, übernommen. Diese modernen Methoden beschleunigen die Heilung der Sehnenstrukturen erheblich. Ein genauer Blick in das Bedingungswerk des jeweiligen Tarifs ist hierbei essenziell.

Wie lange ist die Nachbehandlung nach einer Sehnen-OP versichert?

Die Dauer der versicherten Nachbehandlung variiert je nach Anbieter und Tarif. Üblich sind Zeiträume von 10, 15 oder 17 Kalendertagen ab dem Tag der Operation. In dieser Phase werden die Kosten für Medikamente, Verbandsmaterialien, Nachkontrollen und teilweise auch physiotherapeutische Behandlungen erstattet. Laufende Nachbehandlungen bleiben oft auch dann versichert, wenn der Vertrag in diesem Zeitraum endet.

Entfällt die Wartezeit bei einem Sehnenschaden durch einen Unfall?

Ja, bei Versicherungsfällen, die nachweislich auf einen Unfall zurückzuführen sind, entfällt die allgemeine Wartezeit in der Regel komplett. Ein Unfall ist definiert als ein plötzlich von außen auf den Körper des Pferdes einwirkendes Ereignis. Die Ursache ist entscheidend. Tritt der Sehnenschaden jedoch durch chronische Überlastung oder Verschleiß auf, gilt die reguläre Wartezeit für Krankheiten, die meist drei Monate beträgt.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Erhalten Sie Expertentipps und -tricks für Ihren Versicherungsschutz.
Ein Newsletter von Versicherungsexperten für Sie.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Erhalten Sie Expertentipps und -tricks für Ihren Versicherungsschutz.
Ein Newsletter von Versicherungsexperten für Sie.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Erhalten Sie Expertentipps und -tricks für Ihren Versicherungsschutz.
Ein Newsletter von Versicherungsexperten für Sie.

Jetzt weitere Artikel entdecken

Image of a mom and dad playing with their children

Kontaktieren Sie uns!

Für wen ist der Service

Für mich
Für meine Firma
Image of a mom and dad playing with their children

Kontaktieren Sie uns!

Für wen ist der Service

Für mich
Für meine Firma

nextsure – Deine digitale Plattform für Gesundheits- und Schutzversicherungen. Transparente Vergleiche, einfacher Online-Abschluss und persönlicher Experten-Support machen’s möglich.

nextsure – Deine digitale Plattform für Gesundheits- und Schutzversicherungen. Transparente Vergleiche, einfacher Online-Abschluss und persönlicher Experten-Support machen’s möglich.

nextsure – Deine digitale Plattform für Gesundheits- und Schutzversicherungen. Transparente Vergleiche, einfacher Online-Abschluss und persönlicher Experten-Support machen’s möglich.