
Allgefahrendeckung für Oldtimer
Finden Sie heraus, welche Versicherung eine Allgefahrendeckung für Oldtimer anbietet und Ihr Fahrzeug optimal schützt. Jetzt informieren!
Alle Angaben stammen von der verlinkten Produktseite des Anbieters und den dort hinterlegten Vertragsunterlagen (IPID/AVB); maßgeblich sind die Dokumente des Versicherers. Beiträge, Leistungen und das Versicherungsprodukt selbst können sich ändern – bitte prüfen Sie die Angaben vor dem Abschluss direkt beim Partner; verbindlich sind allein die dortigen Informationen.
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Inhaltsverzeichnis
Ihr Oldtimer ist mehr als nur ein Auto; er ist eine Investition und ein Stück Leidenschaft. Doch herkömmliche Versicherungen decken oft nicht alle Risiken ab, die gerade bei klassischen Fahrzeugen lauern. Erfahren Sie, wie eine Allgefahrendeckung Ihr Schmuckstück vor unerwarteten Schäden schützt und Ihnen finanzielle Sicherheit gibt.

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Mehr erfahrenAllgefahrendeckung: Der entscheidende Unterschied zur Vollkasko
Eine Allgefahrendeckung versichert grundsätzlich alle denkbaren Schäden am Fahrzeug. Im Gegensatz zur Vollkasko, die einen festen Katalog versicherter Gefahren hat, sind hier nur die explizit im Vertrag genannten Punkte ausgeschlossen. Das bedeutet Schutz auch bei Brems-, Betriebs- und Bruchschäden, die bei einer normalen Kasko oft nicht abgedeckt sind. Beispielsweise würde ein Motorschaden durch Fehlbedienung bei vielen Anbietern unter die Allgefahrendeckung fallen. Spezialversicherer bieten diesen umfassenden Schutz oft als Premium-Option an. Damit wird die Frage "Was deckt die Vollkasko ab?" um eine wichtige Dimension erweitert. Dieser erweiterte Schutzansatz ist der Kern der Allgefahrendeckung und begründet ihren Mehrwert.
Leistungsumfang: Diese Schäden sind typischerweise gedeckt
Der größte Vorteil der Allgefahrendeckung ist der Schutz vor unvorhersehbaren internen Defekten. Ein klassischer Fall ist der Getriebeschaden an einem Porsche 911 aus dem Jahr 1975, der ohne äußere Einwirkung auftritt. Während die Vollkasko hier nicht leistet, übernimmt die Allgefahrendeckung die Reparaturkosten von oft über 10.000 Euro. Viele Verträge sichern sogar Schäden durch Fehlbedienung ab. Ein weiterer Pluspunkt ist die Berücksichtigung von Wertsteigerungen von bis zu 30 Prozent, wenn ein aktuelles Gutachten vorliegt. Hier ist eine Übersicht typischer Leistungen:
- Motorschäden (z. B. durch Materialermüdung)
- Getriebeschäden (z. B. durch Bruch eines Zahnrads)
- Bruchschäden an Achsen oder Antriebswellen
- Schäden durch Fehlbedienung (z. B. Verschalten)
- Reine Bruchschäden an der Verglasung ohne äußere Einwirkung
- Vandalismusschäden, die über die Teilkasko hinausgehen
Diese Deckungserweiterung schließt eine kritische Lücke, die gerade bei hochpreisigen und sensiblen Klassikern besteht.
Kosten-Nutzen-Analyse: Wann rechnet sich der Aufpreis?
Eine Allgefahrendeckung ist im Schnitt zwischen 15 und 30 Prozent teurer als eine herkömmliche Vollkaskoversicherung. Bei einem Fahrzeugwert von 80.000 Euro kann der Jahresbeitrag statt 600 Euro schnell 780 Euro betragen. Dieser Aufpreis von 180 Euro erscheint gering, wenn man das Risiko eines Motorschadens von 25.000 Euro bedenkt. Die Investition amortisiert sich bereits beim ersten größeren, nicht kaskotypischen Schaden. Ein Vergleich der Oldtimerversicherungen zeigt, dass sich der Premium-Schutz vor allem für Fahrzeuge mit hohem Marktwert lohnt. Viele Versicherer setzen für den Abschluss einer Allgefahrendeckung einen Mindestwert von 25.000 Euro und eine Zustandsnote von mindestens zwei voraus. Die genauen Kosten einer Oldtimerversicherung hängen von vielen Faktoren ab, doch der potenzielle finanzielle Schutz rechtfertigt oft den höheren Beitrag. So wird aus einer Mehrinvestition eine Absicherung gegen existenzbedrohende Reparaturkosten.
Voraussetzungen und Ausschlüsse: Das müssen Sie beachten
Nicht jedes Fahrzeug qualifiziert sich für eine Allgefahrendeckung. Die meisten Anbieter verlangen spezifische Voraussetzungen für die Oldtimerversicherung. Dazu gehören in der Regel:
- Ein Mindestalter des Fahrzeugs von 30 Jahren.
- Ein aktuelles Wertgutachten, das einen Marktwert von oft mindestens 25.000 Euro bescheinigt.
- Eine begrenzte Jahresfahrleistung, die häufig bei maximal 9.000 Kilometern liegt.
- Der Nachweis eines Alltagsfahrzeugs für den täglichen Gebrauch.
Trotz des breiten Schutzes gibt es klare Ausschlüsse. Schäden durch normalen Verschleiß oder Rost sind grundsätzlich nicht versichert. Auch Schäden, die bei Rennveranstaltungen oder durch grobe Fahrlässigkeit entstehen, sind ausgenommen. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen ist daher unerlässlich, um den genauen Leistungsumfang zu verstehen. Das Wissen um diese Rahmenbedingungen ist entscheidend für die richtige Tarifwahl.
Experten-Tipp: So finden Sie den passenden Anbieter
Die Suche nach der richtigen Allgefahrendeckung erfordert mehr als einen reinen Preisvergleich. Es ist entscheidend, einen Versicherer zu wählen, der Expertise im Oldtimer-Segment besitzt. Spezialanbieter verstehen den Unterschied zwischen Marktwert und Wiederbeschaffungswert und bieten flexible Lösungen. Achten Sie auf die Details im Vertrag, wie etwa die Mitversicherung von Wertsteigerungen, die bei manchen Anbietern bis zu 25 Prozent beträgt. Unser Experten-Tipp: Prüfen Sie, ob der Versicherer auf eine Hochstufung im Schadenfall verzichtet, da es bei Oldtimern keine klassischen Schadenfreiheitsklassen gibt. Eine gute Police bietet zudem oft Zusatzleistungen wie einen Schutzbrief speziell für Oldtimer. Die sorgfältige Auswahl des Partners entscheidet darüber, ob sich die Frage, wann sich eine Oldtimerversicherung lohnt, im Ernstfall positiv beantwortet.
Häufig gestellte Fragen
- Ab welchem Fahrzeugwert ist eine Allgefahrendeckung sinnvoll?
Eine Allgefahrendeckung lohnt sich meist für Oldtimer mit einem Marktwert ab 25.000 Euro, da hier die potenziellen Kosten für nicht gedeckte Schäden (z.B. am Motor) besonders hoch sind.
- Deckt die Allgefahrendeckung auch Restaurationskosten ab?
Nein, die Kosten für eine geplante Restauration sind nicht abgedeckt. Die Versicherung leistet für unvorhergesehen eintretende Schäden. Allerdings sind Ersatzteile, die für eine anstehende Reparatur gelagert werden, oft bis zu einem bestimmten Wert mitversichert.
- Benötige ich für eine Allgefahrendeckung immer ein Wertgutachten?
Ja, für den Abschluss einer Allgefahrendeckung ist fast immer ein aktuelles Wertgutachten eines anerkannten Sachverständigen erforderlich. Dieses dient als Grundlage für die Versicherungssumme.
- Gilt der Schutz der Allgefahrendeckung auch im Ausland?
Ja, der Versicherungsschutz gilt in der Regel europaweit. Für Reisen außerhalb Europas sollte der Geltungsbereich im Vertrag geprüft und gegebenenfalls erweitert werden.
- Was passiert bei einer Wertsteigerung meines Oldtimers?
Gute Tarife mit Allgefahrendeckung beinhalten eine Vorsorge für Wertsteigerungen. Steigt der Wert Ihres Fahrzeugs, ist diese Steigerung oft bis zu 30 Prozent über dem im Gutachten genannten Wert automatisch mitversichert.
- Sind Schäden auf einer Oldtimer-Rallye versichert?
Das hängt von der Art der Veranstaltung ab. Fahrten zur reinen Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten sind ausgeschlossen. Gleichmäßigkeits- oder touristische Rallyes sind hingegen oft im Versicherungsschutz enthalten. Dies sollte vorab mit dem Versicherer geklärt werden.
Quellen
- [1]Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) informiert in einer Pressemitteilung über Oldtimer im Jahr 2023.
- [2]Einen Kurzbericht mit Statistiken zu Alter und Bestand von Oldtimern im Jahr 2023 stellt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereit.
- [3]Statista bietet eine Statistik zur Anzahl der Oldtimer mit H-Kennzeichen in Deutschland.
- [4]Die Entwicklung der Oldtimerpreise und des Oldtimer-Index in Deutschland wird in einer Statistik von Statista dargestellt.
- [5]Der ADAC veröffentlichte einen Artikel zur Oldtimer-Statistik 2022 mit Bestandszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes.
- [6]Die Deutschen Versicherer bieten umfassende Informationen zum Thema Oldtimer versichern.
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Modulare Kfz-Versicherung für Liebhaberfahrzeuge: Haftpflicht, Teil- und Vollkasko plus wählbare Zusatzbausteine.
- Geltungsbereich:
- Europa und außereuropäische EU-Gebiete
- Kündigungsfrist:
- 1 Monat zum Ablauf des Versicherungsjahres
- Zahlweise:
- monatlich bis jährlich
- Kfz-Haftpflicht für Schäden Dritter durch das versicherte Fahrzeug
- Teilkasko: Diebstahl, Hagel, Sturm, Glasbruch
- Vollkasko: zusätzlich Vandalismus und Unfall
- VollkaskoPlus: weitere Schäden beim Betrieb des Fahrzeugs
- Autoschutzbrief, Fahrerschutz und Kfz-Umweltschadenversicherung wählbar
Wichtige Ausschlüsse
- Vorsätzlich herbeigeführte Schäden
- Teilnahme an Motorsportveranstaltungen und Rennen
- Schäden an der Ladung
- Verschleißschäden (Vollkasko/VollkaskoPlus)
Versicherungssummen und Selbstbeteiligung werden im individuellen Antrag bzw. Versicherungsschein festgelegt. Risikoträger: Provinzial Nord Brandkasse AG
Faktenblatt: Leistungen, Ausschlüsse und Wartezeiten im Detail
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Stand der Informationen: Juli 2026 · Quelle: Produktinformationen (IPID/AVB) der Anbieter



