Altersvorsorgedepot vs. Trade Republic ETF: Was der 1,0 % Kostendeckel wirklich kostet
Das neue staatliche Altersvorsorgedepot lockt ab 2027 mit hohen Zulagen. Doch ein vermeintlich kleiner Kostenunterschied im Vergleich zum reinen ETF-Sparplan kann dich im Alter ein Vermögen kosten. Wir vergleichen die nackte Total Expense Ratio (TER) eines 0,20 Prozent Trade Republic ETF-Sparplans mit den wahren Effektivkosten des neuen Standarddepots und einer provisionsfreien Netto-Rentenversicherung. Oft entscheidet ein winziger Unterschied von nur 0,5 Prozentpunkten bei der Verwaltungsgebühr über zehntausende Euro an Endkapital. Das Problem: Der Zinseszinseffekt wirkt bei Produktkosten rückwärts und frisst über Jahrzehnte einen gewaltigen Teil deiner Marktrendite auf. Gleichzeitig betrachten wir, wann sich der staatliche Kostendeckel von 1,0 Prozent trotz der Gebühren lohnt. Für Familien und Durchschnittsverdiener können die massiven Zulagen (bis zu 540 Euro Grundzulage) den Kostennachteil rechnerisch komplett ausgleichen. Für Gutverdiener bietet hingegen oft die Netto-Rentenversicherung ohne Ausgabeaufschlag den besten steuerlichen Hebel in der Auszahlungsphase.
In diesem Video erfährst du:
Der 1,0 % Kostendeckel: Warum das neue Standarddepot teurer bleibt als ein Do-It-Yourself-Setup.
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